Tayebas Herz war zu schwach

Dunkle Knopfaugen, kleine Pausbäckchen, doch in dem Gesichtchen von Tayeba (1) ist kein Lächeln! Ein schlimmer Herzfehler schwächte das Mädchen aus Afghanistan, ermöglichte ihr keinen unbeschwerten Start ins Leben.

Ständig litt das Kind unter akuter Atemnot, inzwischen wurde die Lage so dramatisch, dass sie drei bis vier Erstickungsanfälle am Tag bekam.

Für ihre Eltern war das immer wie ein Albtraum. Sie hatten Angst, ihr einziges Kind infolge dieser Anfälle verlieren zu können. Das dieser schlimmer Albtraum Realität werden würde, konnte niemand ahnen.

Die Familie lebt in bitterarmen Verhältnissen in einem kleinen Dorf, fernab von medizinischer Betreuung. Die Ärzte in Afghanistan hatten den Eltern mitgeteilt, dass sie Tayeba nicht operieren können, weil die Krankenhäuser für einen solch komplizierten Eingriff nicht entsprechend ausgerüstet sind.

Die Familie hatte sich deshalb an das Deutsche Herzzentrum Berlin gewandt, wo die lebensrettende Operation durchgeführt werden sollte. Die Kosten jedoch waren für die Eltern so hoch, dass sie niemals in der Lage wären, ihrem Kind die Chance für den Eingriff zu ermöglichen.

„Ein Herz für Kinder“ stellte sofort einen Großteil der benötigten Behandlungsgelder bereit. Doch all das half nicht mehr, denn plötzlich blieb das Herz des Mädchens stehen und hatte keine Chance mehr, gerettet zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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