Thien Tams Herz hat aufgehört zu schlagen

Als der kleine Thien Tam (1) aus Vietnam auf die Welt kam, war die Freude groß bei seinen Eltern. Doch leider stellte sich bei Untersuchungen heraus, dass er mit einem sehr kranken Herzen zur Welt kam.

Sein Herz lag, nach der Geburt, auf der rechten Seite im Körper und ist aufgrund dessen schwer fehl gebildet – unter anderem sind die großen Arterien nun falsch positioniert und können somit die Organe nicht richtig mit Blut und Sauerstoff versorgen. Ohne Behandlung hätten über kurz oder lang seine Organe, allen voran die Lunge, versagt.

Dr. Lé aus dem Klinikum links der Weser untersuchte den Jungen bei einem seiner Aufenthalte in Vietnam und stellte fest, dass nur ein besonderer und komplizierter Behandlungsplan, aufgeteilt in zwei Operationsschritten, dem Jungen das Leben retten könnte.

Leider sind die vietnamesischen Ärzte, aufgrund von fehlendem medizinischem Material, nicht in der Lage diese durchzuführen. Deshalb kam Thien Tam nach Bremen in das Klinikum kommen, wo die Operationen von Dr. Lé vorgenommen wurden.

Die Hoffnung der Familie, dass Thiem Tam gerettet werden könnte, war riesig. Doch für die Bezahlung fehlte der Familie das Geld. Sie sind sehr arm und konnten eine solche Summe nicht aufbringen. „Ein Herz für Kinder“ half der Familie und beteiligte sich an den Behandlungskosten.

Leider konnten die notwendigen Operationen in Bremen Thiem Tams Leben nicht retten. Sein Herz war zu schwach, der kleine Junge verstarb.

„Ein Herz für Kinder“

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