Tapferer Timofiy kämpft in Köln gegen den Krebs

Er ist noch so klein, doch er kämpft schon gegen den Tod! Timofiy (2) leidet an einem Nephroblastom beider Nieren. Als der Junge aus der Ukraine 9 Monate alt war, zeigten sich die Symptome der lebensbedrohlichen Krebs-Erkrankung.

„Er hatte ständig Bauchschmerzen“, erzählt Mutter Olga (36). Nachdem es den Ärzten in der Ukraine nicht gelang, die wahre Ursache für Timofiys Leiden zu finden, reiste Olga mit ihrem Sohn im Dezember 2011 nach Hamburg. Am Universitätsklinikum Eppendorf erfuhr sie die traurige Wahrheit.

Mit einer Operation sowie einer Chemotherapie soll nun das Leben des Kindes retten, doch beides ist mit enorm hohen Kosten verbunden, die die Mutter niemals allein aufbringen kann. Das UKE wollte die Kosten für die gesamte Behandlung in einer einzigen Rate. 230 000 Euro hätte die Familie auf einen Schlag aufbringen müssen. Überraschend kam dann das Angebot aus der Kölner Kinderonkologie. Im Uniklinikum hat Timofiy die Möglichkeit, zunächst 80 000 Euro für eine sechs Monate dauernde Chemotherapie anzuzahlen.

Als das „Hamburger Abendblatt“ auf den tragischen Fall aufmerksam wird, startete die Zeitung einen Spenderuf und konnte damit einen Großteil des zunächst benötigten Geldes sammeln. Denn: Die Therapie musste so schnell wie möglich beginnen, damit der Krebs keine Metastasen bildet. Zudem verschlechterte sich der Zustand des Jungen täglich, er hatte bereits Blut im Urin. 

Auch „Ein Herz für Kinder“ hilft dem tapferen Krebs-Kind aus der Ukraine im Kampf gegen die heimtückische Krankheit und beteiligt sich an den Kosten der Chemotherapie, die nun in Köln durchgeführt und hoffentlich ein Leben, das gerade erst begonnen hat, retten kann.

„Ein Herz für Kinder“

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