Mehr Krebsforschung für Kinder

Als Dr. Johannes Wimmer (38) vor einem Jahr bei der großen „Ein Herz für Kinder“-Gala vom Tod seiner Tochter Maximilia (9 Monate) berichtete, rührte er Deutschland zu Tränen.

Was er selbst damals noch nicht wusste: Im Bauch seiner Frau Clara wuchs an diesem Tag schon „sein größtes Glück“.

Johannes Wimmer erinnert sich an seinen Auftritt nur noch verschwommen: „Einen Tag vorher war die Trauerfeier von Maxi. An dem Tag selbst ging es mir eigentlich so schlecht, dass ich mich im Nachhinein gefragt habe, ob das eine gute Idee war auf die Bühne zu gehen. Zu dem Zeitpunkt gab es keinen Lichtblick.“

Ein großer Lichtblick wird ihm knapp zwei Wochen später geschenkt: Seine Frau ist wieder schwanger. Im August wird seine Tochter geboren. Sie ist gesund.

„Sie bringt ein unglaubliches Glück, ohne die Lücke zu schließen, die Maxi hinterlassen hat. Das soll sie auch gar nicht … und sie ist auch ganz anders als ihre Schwester“, sagt der stolze Papa.

So sieht Glück aus: Dr. Wimmer mit seiner neugeborenen Tochter
Foto: @doktorjohanneswimmer/instagram

Ihr Blick, ihre aufgeweckte Art – die Kleine hat mit ihren knapp drei Monaten schon einen ganz eigenen Charakter entwickelt: „Wie das bei Geschwistern eben so ist. Nur wenn sie schläft, ähnelt sie Maxi schon sehr. Und das kann auch sehr schmerzhaft sein. Oft sind es die unbeschwerten, schönen Momente, in denen das Vermissen besonders präsent ist.“

Wie nah Schmerz und Freude beieinander liegen, das hat Johannes Wimmer im letzten Jahr sehr häufig erfahren.

Vor kurzem jährte sich der Todestag seiner Tochter: „Es ist gerade eine schwere Zeit für uns. Es kommen viele Erinnerungen hoch. Gleichzeitig ist es aber auch eine schöne Jahreszeit, weil wir Maxis Krankheit damals schon angenommen hatten und uns ganz bewusst, schöne Momente mit ihr gemacht haben. Das waren kleine Highlights, an die ich mich heute noch gerne erinnere.“

Zu wenig Krebsforschung für Kinder

Den Verlust seiner Tochter öffentlich zu machen und der Krankheit ein Gesicht zu geben, war und ist für den TV-Arzt bis heute ein sehr wichtiger Schritt: „Krebskranke Kinder haben keine Lobby. Sie können nicht aufstehen und sagen, dass es dringend mehr Krebsforschung für Kinder braucht.“ Auf 100 Medikamente, die für Erwachsene entwickelt werden, kommt ein Medikament für Kinder!

Um anderen Eltern den Schmerz zu ersparen, engagiert sich Johannes Wimmer für das Hopp-Kindertumorzentrum in Heidelberg. Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ unterstützt die Krebsforschung des Institutes.

Dr. Wimmer zu BILD: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie brauchen eigene Therapien und Medikamente. Wenn ich nur einer Familie mit meiner eigenen Familiengeschichte helfen kann, dann hat sich das schon gelohnt.“

So können Sie helfen!

Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ unterstützt die Forschung für krebskranke Kinder, in der Hoffnung, dass es in der Zukunft wirksame Medizin geben wird, die Todesfälle bei besonders schwer erkrankten kleinen Patienten verhindert.

Wenn Sie den Verein unterstützen wollen, dann spenden Sie bitte an:
BILD hilft e.V. Ein Herz für Kinder

Kennwort: Krebs

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oder spenden Sie online unter www.ein-herz-fuer-kinder.de oder unter www.paypal.me/einherzfuerkinder

Am 4. Dezember um 20.15 Uhr findet im ZDF wieder die große „Ein Herz für Kinder“-Spendengala statt

„Ein Herz für Kinder“

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