Uljana braucht eine Herz-OP

Als die kleine Uljana (3 Monate) drei Wochen alt war, stellte der russische Kinderarzt bei einer Untersuchung Herzgeräusche fest. Mit Verdacht auf einen schweren Herzfehler wurde die kleine in eine Kinderklinik eingewiesen.

Die Familie war sehr verängstigt, denn nichts hatte darauf hingewiesen, dass etwas mit Uljana nicht in Ordnung sein könnte. Während der Schwangerschaft wurde, durch Ultraschall, ein gesundes Herz festgestellt und auf der Entbindungsstation wurde außer einem erhöhten Bilirubinniveau nichts Auffälliges registriert. Die Familie denkt nicht im Traum daran, dass etwas Schlimmes passiert sein könnte. Maria (28): Wir haben gehofft, dass es sich um eine Fehldiagnose handeln würde.“

In der Kinderklinik wurde dann die Diagnose „Fallot-Tetralogie“ festgestellt. Dieser Herzfehler schließt vier Fehler ein und zeichnet sich durch zyanotische Anfälle aus, die durch den Sauerstoffmangel im Blut hervorgerufen werden. „Wir waren überrascht, mit der Zeit haben wir uns damit beruhigt, dass dieser Fehler durch eine Operation ziemlich leicht korrigiert werden könnte und unsere Tochter nach der OP zu einem gesunden Kind heranwachsen kann.“

Um die Diagnose noch ein Mal bestätigt zu wissen, wurde Uljana noch von den Spezialisten der Kardiologischen Abteilung untersucht. Die Ärzte dort stellten noch etwas viel schwerwiegenderes fest:: Truncus arteriosus communis. Diese Art von Herzfehler ist äußerst selten, deswegen konnte er in der Kinderklinik nicht festgestellt werden.

Nach der Sondierung des Herzchens von Uljana kam dann das Unerwartete. Während der Visite sagte der Chirurg, Uljana’s Herzfehler wäre inoperabel. Das Mädchen wäre noch zu klein, um so eine schwere OP zu überstehen. Die russischen Ärzte würden erst operieren, wenn Uljana fünf oder sieben Jahre älter ist. Allerdings erleben nur 30 Prozent der Kinder ohne diese Operation das Alter, in dem sie dann operiert werden können.

„Wir wurden im Stich gelassen, wir sollten nach Hause fahren und warten, wann es für unser kleines Töchterchen vorbei sein wird.“

Doch die Familie möchte sich damit nicht abfinden. Sie bekommen Hilfe von anderen Müttern: „Als andere Mütter unsere Tränen um unser kleines Mädchen gesehen haben, empfahlen sie uns, im Ausland Hilfe zu suchen. Tag und Nacht haben wir recherchiert, bis wir endlich den Kontakt zum Deutschen Herzzentrum in Berlin herstellten. Und zu unserer großen Freude, wurde uns angeboten, unser Töchterchen dort operieren zu lassen. Unser kleines Mädchen bekam eine Chance, unser Familienglück bekam eine Chance!“

Das Deutsche Herzzentrum kann helfen, doch der Familie fehlt das Geld um die OP bezahlen zu können. „Ein Herz für Kinder“ war da, um dem Glück der Familie eine Chance geben zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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