40 Anfallsserien quälen den kleinen Vadim

Bis zum 4. Lebensmonat war Vadim (heute 3) ein gesundes und fröhliches kleines Baby, das voller Staunen die Welt entdeckte. Doch nach einer Polio-Impfung bekam der Junge aus Russland plötzlich schwere Fieberattacken und Krampfanfälle.

Kamen die Krampfanfälle anfangs nur sporadisch, verstärkten sie sich mit der Zeit immer mehr. Bei jedem Zucken des Körpers fällt der Junge nach vorne, oftmals dauern diese Zustände minutenlang. Im weiteren Verlauf traten täglich 30 bis 40 Anfallsserien mit einem Kopfzucken nach hinten auf. In der Folge ist der Junge stark entwicklungsverzögert und kann bis heute nur einige wenige Worte sagen.

Die russischen Ärzte haben zunächst versucht, mit Medikamenten die Epilepsie einzudämmen – bislang ohne Erfolg. Da es in Vadims Heimat kaum Möglichkeiten gibt, Epilepsie nach modernsten Standards zu behandeln, wurde Elena geraten, ihren Sohn im Ausland behandeln zu lassen.

Die Familie hat inzwischen mit der Schön Klinik in Vogtareuth Kontakt aufgenommen, wo Spezialisten nach Sichtung der Befunde raten, Vadim so schnell wie möglich operieren zu lassen. Durch die Anfälle werden jedes Mal Teile des Gehirns irreparabel geschädigt. Um den daraus resultierenden Entwicklungsverzögerungen vorzubeugen und weitere Schädigungen des Gehirns zu verhindern, braucht Vadim schnelle Hilfe.

Allerdings ist die OP in Deutschland auch mit enorm hohen Kosten verbunden, die die Familie nicht aufbringen kann. Elena und ihr Mann kommen aus einem kleinen Dorf im Süden Russlands, sie verdienen gerade so viel, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich deshalb bereit, einen Teil der anfallenden OP-Kosten zu bezahlen. Die Eltern hoffen nun, dass sich weitere Spender finden, damit Vadim endlich operiert und von seiner Epilepsie befreit werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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