Beim Tanzen bekam Vahe schlimme Schmerzen im Bein

Vahes ganze Leidenschaft gilt dem Volkstanz. Drei mal in der Woche übt er, doch plötzlich klagte er über starke Schmerzen im Bein. Zunächst wurden die Symptome auf Überlastung durch den Sport zurückgeführt. Doch als auch nach einer Zwangspause die Schmerzen nicht abklagen, suchten die Eltern Ruzanna (30) und Ghazar (38) mit ihrem Sohn einen Arzt auf.

Nach einer eingehenden Röntgenuntersuchung wurde festgestellt, dass sich in Vahe Knochen ein Krebsgeschwür gebildet hatte. Damit begann für den Jungen aus Armenien ein Albtraum und der harte Kampf ums Überleben.

In dem osteuropäischen Land hätte Vahe kaum eine Chance gehabt, den Krebs zu besiegen. Das machten die Ärzte den Eltern gleich nach Diagnosestellung klar. Denn es bedurfte einer komplizierten Operation, bei der der vom Krebs befallene Oberschenkelknochen durch eine mit wachsende Schiene ersetzt werden musste. In Armenien ist dieser Eingriff nicht möglich.

Die Familie hat alle zur Verfügung stehenden Mittel aufgebraucht, um ihrem geliebten Sohn eine Behandlung in Deutschland zu ermöglichen, die im Sommer 2010 begann. Zunächst wurde Vahe an der Haunerschen Klinik in München mit acht Chemotherapieblöcken behandelt. Dadurch konnte der Tumor verkleinert und anschließend operiert werden. Im Anschluss erfolgte eine weitere Zytostatika-Behandlung in sieben Einheiten.

Um ganz gesund zu werden braucht Vahe nun eine letzte Chemotherapie, die die Eltern allerdings nicht mehr bezahlen können. Durch alle vorherigen Behandlungen ist das Geld, was ihnen zur Verfügung steht aufgebraucht. „Ein Herz für Kinder“ ist zur Stelle und hilft Vahe, damit er hoffentlich wieder ganz gesund werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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