Rettung in letzter Sekunde

Wenn Felicia-Cristina (27) und Costel (32) von ihrer kleinen Tochter Valentina (3) sprechen, dann leuchten ihre Augen. So stolz und glücklich sind sie mit ihrem Sonnenschein. Unglücklicherweise überschattet eine dunkle Wolke die sonst so heiile Welt der rumänischen Familie.

Am Anfang klagte Valentina immer wieder über Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und verschwommenes Sehen. Beim Arzt dann die erschreckende Diagnose: Retinoblastom, Augenkrebs.

Außerdem teilten die Ärzte den geschockten Eltern mit, dass das betroffene Auge bereits so stark vom Krebs befallen ist, dass es unverzüglich entfernen muss. Beeilt man sich nicht, kann der Krebs auch auf das andere gesunde Auge und sogar auf das Gehirn übergreifen.

Leider sind in Rumänien keine guten medizinischen Voraussetzungen gegeben, um eine solche Operation mit hohen Erfolgschancen durchzuführen. Deswegen suchte die Familie das Universitätsklinikum Essen auf. Hier wurde dann die Diagnose der rumänischen Ärzte bestätigt und umgehend zur Entfernung des Auges geraten.

Für die Kosten können Valentinas Eltern, die am Existenzminimum leben, nicht aufkommen. Daraufhin bat das Universitätsklinikum Essen die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ um finanzielle Unterstützung, die sofort zugesagt wurde. Jetzt hoffen alle, dass die OP rechtzeitig genug war und der Krebs, der in dem Körper des kleinen Mädchens wucherte, besiegt ist.

„Ein Herz für Kinder“

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