Eine kleine Prinzessin will leben

Vera (28) und Oleg (36) aus Moldawien achteten immer auf gesunde Lebensweise und glaubten bislang, dass sich dies auch auf ihre Kinder – einen Sohn und die kleine Vanesa (3) übertragen hätte. Doch es sollte anders kommen.

Bis vor wenigen Monaten war das Glück der Familie vollkommen, doch dann kamen schreckliche Schicksalsschläge über die Familie, die alles zerstörten: Freude, Träume, Hoffnungen.

Dezember 2010: Vanesa klagte immer wieder über Schmerzen in ihren Beinen. Am Silvesterabend brach bei ihr plötzlich hohes Fieber aus, dass nicht mehr kontrollierbar war. Kurz vor Vanesas drittem Geburtstag erfuhren die Eltern dann die schreckliche die Diagnose, die wie ein Todesurteil klang: Leukämie.

Im Krankenhaus teilten die Ärzte Vanesas Vater mit, dass seine Tochter nur noch 5 Tage zu leben habe. Der schrecklichste Tag im Leben dieser jungen und einst so glücklichen Familie. Ohne Unterbrechung saßen Vera und Oleg am Bettchen ihrer Tochter, befeuchteten ihre trockene Lippen und fürchteten sich vor dem Augenblick, in dem jeder Atemzug ihres kleinen Engels vielleicht der letzte sein könnte.

Als die erste Starre von dem erlebten Schock vorbei war, setzte Oleg alles menschenmögliche in Bewegung, um seine Kleine zu retten. Jedes Mal, wenn er kurz das Bett seiner Tochter verließ, schauten ihm aus den Augen seiner Tochter Hoffnung und vollstes Vertrauen entgegen. Er wusste, dass er keine Zeit verlieren durfte.

Der junge Mann wandte sich an die Klinik Schleswig-Holstein. Als er die Antwort der deutschen Ärzte bekam, konnte er es  kaum glauben – sie waren guter Hoffnung, Vanesa  Erkrankung erfolgreich behandeln zu können.

Eine Chance zu leben

Ohne nur eine einzige Sekunde zu zögern, verkauften die Eltern ihre Wohnung, ihr ganzes Hab und Gut und brachen schon nach wenigen Tagen mit ihren Kindern nach Deutschland auf, um Vanesa in die deutsche Klinik zu bringen.

Nach einer gründlichen Untersuchung zeigten sich die Ärzte zuversichtlich, Vanesa möglicherweise auch ohne Knochenmarktransplantation heilen zu können. Alles Geld, was die Eltern zusammen bekamen, wurde für die Untersuchung und den ersten Block der Chemotherapie verbraucht. Und ein Wunder geschah – Vanesas Körper sprach gut auf Behandlung an.

Damit sie aber völlig gesund werden kann, braucht sie noch weitere Chemotherapieblöcke. Würde diese Behandlung unterbrochen werden, wäre der ganze Kampf der kleinen, tapferen Prinzessin, ihrer Eltern und der Ärzte umsonst gewesen, denn die tückische Krankheit würde doppelt so hart zurückschlagen.

Oleg: „Es gibt nichts schrecklicheres im Leben, als dem eigenen Kind beim Sterben zuzusehen. Bitte, retten Sie unseren Sonnenschein. Kinder dürfen nicht sterben!“.

Nachdem „Ein Herz für Kinder“ von dem dramatischen Fall erfuhr, war klar, dass eine sofortige Hilfe unabdingbar ist. Die BILD-Hilfsorganisation sagte Unterstützung für einen Teil der Behandlungskosten zu, damit Vanesas Körper bald gesund ist und nicht mehr von dieser schrecklichen Krankheit gequält wird.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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