Krebstherapie in London

Für viele Menschen bedeutet London Urlaub, Entspannung, Sightseeing, Shopping oder Kunst und Kultur. Für den kleinen Vanya (5) aus Russland bedeutet London etwas anderes. Für ihn bedeutet diese Stadt eine Chance auf Leben, denn er leidet an Krebs – einem sogenannten Neuroblastom, das immer wieder bösartige Zellen entwickelt.

Wenn man in dieses lächelnde Kindergesicht blickt, mag man nicht glauben, dass der kleine Kerl todkrank ist. Vanya war das langersehnte und einzige Kind von seinen Eltern Olga (31) und Eugen. Seine Geburt verlief normal und er war gesund.

Mit etwa einem Jahr veränderte sich der kleine Junge. Er fühlte sich schlapp, war oft müde und hatte diffuse Schmerzen überall. Es stellte sich heraus, dass er an einer Hydronephrose litt. Unbehandelt führt diese Erkrankung zu einer Zerstörung des Nierengewebes. Im städtischen Krankenhaus wurde Vanya sechs Monate lang behandelt. Während dieser Behandlung wirkte er wieder wie früher: ausgelassen, glücklich und fröhlich.

Doch nach der Entlassung wurde er immer wieder krank, hatte hohes Fieber und war müde. Antibiotika versprachen Besserung, doch irgendwann funktionierte diese „Therapie“ auch nicht mehr. Ein Klimawechsel könne helfen, so der Rat einer Therapeutin. Obwohl Familie Avdyukov im Süden Russlands lebt, nahmen sie einen Kredit auf und gingen für einen Monat nach Anapa.

Hier war eine deutliche Verbesserung der Gesundheit von Vanya zu bemerken, welche leider nicht lange anhielt. Mit einer akuten Lungenentzündung, beidseits, wurde Vanya ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag. Nach einer umfangreichen Untersuchung dann das schreckliche Ergebnis: Vanya hat ein KREBS.

Metastasen hatten sich schon in Lymphknoten, Knochen und Knochenmark gebildet.

Die Ärzte hielten eine radikale Tumorentfernung nicht für möglich, so dass der Familie eine aggressive Strahlen- und Chemotherapie angeraten wurde. Im Jahr 2009 flog Vanya für eine Therapie nach München und konnte im Juni 2010 ohne Nachweise weiterer Krebsherde nach Hause entlassen werden.

Doch als er im September 2010 in Russland zu einer Nachuntersuchung vorgestellt wurde, fanden die Ärzte erneut Krebszellen. Das Neuroblastom war wiedergekommen.

Vanya braucht jetzt unbedingt eine spezielle Chemotherapie und eine Knochenmarktransplantation. Diese kann in der Harley Street Clinic in London durchgeführt werden. Für die hohen Kosten fehlt Vanya’s Eltern das Geld.

„Ein Herz für Kinder“ sagte einen Teil der Behandlungskosten zu, noch aber fehlten noch Gelder, die ein junges Leben retten können.

„Ein Herz für Kinder“

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