Kleines Baby-Herz in Not

Varvara (5 Monate) hat einen schweren angeborenen Herzfehler. Für dessen Behandlung braucht man viel Erfahrung. Leider fehlt diese Erfahrung in der Ukraine – dem Heimatland des Babys. Die Familie ist deshalb gezwungen, nach der entsprechenden ärztlichen Hilfe im Ausland zu suchen. Oksana (32): „Wir dürfen einfach nicht aufgeben, um das Leben unseres Erstlings zu kämpfen!“

Bereits in der 34. Schwangerschaftswoche stellten die Ärzte fest, dass das ungeborene Baby ein krankes Herz hat. Für Oksana ein Riesen-Schock: „Die ganze Welt ging für uns unter und reduzierte sich auf drei Worte SCHRECKLICH – SCHMERZHAFT – LIEBEN.“
Trotz der Einschränkungen entwickelt sich Varvara gut. Die Mutter: „Jeden Tag spüren wir, wie bei uns dieses LIEBEN, aber zugleich auch das Schmerz und Angst um das Leben unserer Kleinen stärker werden.“ Deshalb wünscht sie sich nicht mehr, als das SCHRECKLICH und SCHMERZHAFT loszuwerden und das Wort LIEBEN durch SICH FREUEN und LEBEN ergänzen zu können.

Leben kann Varvara aber nur dann, wenn sie professionelle Hilfe durch eine Operation bekommt, die die Ärzte in der Ukraine zwar durchführen können – allerdings ohne die Aussicht auf endgültige Heilung.

Da es den Eltern unmöglich erschien, die Zustandsverschlechterung des Kindes im Lichte der unklaren chirurgischen Taktik in der Ukraine abzuwarten, entschlossen sie sich, Varvara an der Asklepios Klinik Sankt Augustin operieren zu lassen. Die Herzchirurgen sind optmistisch, das es nach allen vor Ort zu machenden Untersuchungen gelingen wird, eine Herzkammerkorrektur zu vermeiden und sämtliche Herzprobleme Varvars für die Zukunft zu lösen.

Endlich haben die Eltern wieder Hoffnung, dass ihre einzige Tochter wieder ganz gesund werden kann. Doch leider kostet die Operation in Deutschland viel Geld, das die Familie nicht aufbringen kann. „Ein Herz für Kinder“ erklärte sich in dieser Not bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen. Inzwischen ist die Kleine operiert und hat alles gut überstanden. Glücklich kehrten die Eltern mit ihrer Tochter zurück in ihre Heimat, in der Hoffnung, dass Varvara nun ohne gesundheitliche Probleme aufwachsen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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