„Ein Herz für Kinder“-Helikopter rettet kleine Serby (8)

Es war ein Flug der Hoffnung! Ein kleines Kind, das dringend Hilfe braucht – und unendlich weit entfernt ist vom nächsten Krankenhaus.

Ein Fall für „German Help One“, den Helikopter von „Ein Herz für Kinder“ und „Heli Aviation“ im Erdbebengebiet auf Haiti! Die Piloten Alexander Neumann (42) und Felix Lemke (31) flogen die kleine Serby (8) mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik.

DAS PROTOKOLL DES DRAMATISCHEN RETTUNG.

In der kleinen Einsatzzentrale (ein karges Hotelzimmer) von „German Help One“ geht eine E-Mail ein. Im Betreff steht in Großbuchstaben: MEDEVAC – die internationale Abkürzung für „medical evacuation“.

120 Kilometer von Port-au-Prince entfernt, in einem kleinen Dorf, braucht Serby dringend Hilfe. Sie hat eine schwere Kopfverletzung, die noch nicht behandelt wurde. Vermutlich ein Schädel-Hirn-Trauma. Immer wieder verliert Serby das Bewusstsein. Die Piloten Alexander Neumann und Felix Lemke nehmen in Port-au-Prince zwei Ärzte an Bord, fliegen in das Dorf.

Landung mitten im Dschungel im Westen Haitis

Pilot Neumann: „Auf dem Landweg würde die Fahrt nach Port-au-Prince mindestens einen Tag dauern.“ Vorsichtig bringen die Ärzte Serby an Bord, betten sie auf Decken. Ein Infusionsschlauch führt in ihren Arm. Hier draußen hätte sie keine Chance zu überleben.

Serbys Mutter steigt mit in den Helikopter. Die Frau betet.

Rückflug nach Port-au-Prince. „German Help One“ landet auf einem Feld beim Hospital St. Damien. Zwei Ärzte stehen schon mit einer Trage bereit, bringen Serby ins Krankenhaus. Es ist die einzige Chance für das schwer verletzte Mädchen.

Alexander Neumann erzählt: „Nur in Port-au-Prince hat sie überhaupt eine Chance. Wir hoffen alle, dass sie durchhält. Wir werden sie im Krankenhaus besuchen.“

„Ein Herz für Kinder“

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