Verzweifelter Kampf gegen den Krebs

Sacht flackern die Kerzen vor den Heiligenbildern. Andächtig steht Giorgi (4) vor den kleinen Ikonen und Kerzen. Sein Köpfchen ist ganz kahl, seine Haut blass. Er ist gezeichnet von dem schweren Kampf den er durchzustehen hat. Der Junge aus Georgien hat Krebs.

Rückblick: Anfang des Jahres ging es Giorgi plötzlich nicht gut. Er war schlapp und müde, klagte über Schmerzen. Seine Mutter Irma suchte sofort einen Arzt auf. Nach mehreren Untersuchungen stand dann die Schreckensdiagnose fest: Giorgi hat Krebs! Eine Entartung der Nervenzellen – ein sogenanntes Neuroblastom im vierten Stadium. Überlebenschance: 20 Prozent.

Da die Behandlungsmöglichkeiten in Georgien bei derartig schlimmen Krebserkrankungen kaum erfolgversprechend sind, suchte die Familie gleich nach Diagnosestellung Hilfe im Ausland. Eine Klinik in Istanbul erklärte sich bereit, Giorgi zu behandeln.

Seit März 2016 wird der Junge in der Türkei therapiert. Der Primärtumor konnte unter der Chemotherapie deutlich verkleinert werden, eine operative Entfernung ist jedoch nicht möglich, da der Tumor wichtige Körpervenen umschließt.

Giorgi soll nun noch weitere Chemotherapie erhalten und dann eine Stammzelltransplantation. Im Anschluss daran ist noch eine Strahlentherapie notwendig.

Einen Teil der benötigten Behandlungsgelder bekam die Familie von „Ein Herz für Kinder“. Jetzt hoffen alle, dass der kleine tapfere Junge, den Krebs besiegen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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