Verzweifelter Kampf gegen den Tod

Es ist ein verzweifelter Kampf gegen den Tod!

Anna (4) aus Russland leidet an akuter lymphatischer Leukämie (ALL). Viel zu lange lag sie in einem Krankenhaus in Russland. Ihr Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag, die Ärzte vor Ort wussten nicht mehr, wie sie ihrer kleinen Patientin helfen sollten.

Voller Glück erinnert sich Mutter Maria (28) an die Geburt ihres einzigen Kindes: „Wir haben sehr auf das Kind gewartet. Sie war das erste Mädchen in der ganzen Verwandtschaft, das größte Geschenk. Wir waren so froh, einfach überglücklich. Und wir dachten, dass wir immer so glücklich sein können.“

In den ersten drei Jahren wuchs Anna unbeschwert und glücklich auf. Die Mutter: „Sie ist ein nettes, geselliges und freundliches Kind. Sie tanzt gerne und hat eine Tanzschule besucht. Sie ist in einen Kinderklub gegangen, wo sie mit anderen Kinder gespielt, gebastelt und gemalt hat.“

Mit 3 Jahren hat sie schon versucht zu lesen und zu rechnen und begonnen, sich auf die Schule vorzubereiten. Eine Freundin der Familie nahm sie zur Einschulung ihrer Tochter mit. Seitdem konnte es Anna gar nicht abwarten, endlich in die Schule gehen zu können.

Doch plötzlich hat sich Annas Leben völlig geändert. Ärzte diagnostizierten nach einer Blutuntersuchung Leukämie!

Lernen, tanzen, mit Freunden spielen gehört seitdem nicht mehr zu Annas Alltag. Stattdessen ist dieser nun ausgefüllt mit Krankenhaus, Spritzen, Medikamenten, Schmerz. Die Mutter: „Mein lustiges, glückliches, geselliges Kind hat sich in ein verschlossenes, verängstigtes Kind verwandelt.“

Da die Ärzte in Russland dem Mädchen nicht helfen konnten, wandte sich die Mutter in ihrer letzten Hoffnung an das Helios Klinikum in Berlin-Buch, wo sich erfahrene Krebs-Spezialisten bereit erklärten, den Kampf um Annas Leben aufzunehmen.

Allerdings ist die Behandlung in Deutschland auch mit enorm hohen Kosten verbunden, die die Familie allein nicht aufbringen konnte. In dieser Not erklärt sich „Ein Herz für Kinder“ sofort bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

Zwischenzeitlich kam es bei der Behandlung zu schwerwiegenden Komplikationen: Anna leidet zusätzlich an Tuberkulose, dies erschwert die Therapie. Durch die Chemotherapie, die nicht ausgesetzt werden kann, wird das Immunsystem geschwächt, so dass Annas Körper nicht mehr selber gegen die Tuberkulose-Keime kämpfen kann. Die Behandlung ist eine Gratwanderung.

Dennoch glauben die Ärzte, dass Anna gute Chancen hat wieder gesund zu werden. Allerdings muss sie noch rund zwei Jahre weiter behandelt werden. Dadurch entstehen Kosten in Höhe von 130 000 Euro. „Ein Herz für Kinder“ ist weiter für Anna da und sorgt dafür, dass die Behandlung fortgesetzt werden kann.

Die Mutter: „Alles, was diese kleine Prinzessin will – eine glückliche und ruhige Kindheit mit ihren Eltern. Wir bitten alle Menschen um Hilfe. Unser Mädchen will leben. Helfen Sie uns bitte, unsere Tochter zu retten.“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg | BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH