Multiple Knochenanomalien des Gesichtsschädels

Auch 25 Jahren nach dem ersten Super-Gau eines Kernkraftwerks leiden noch immer Tausende Menschen in der Ukraine an den Folgen der damals freigesetzten Strahlung. Besonders die Kinder leiden. 90 Prozent von ihnen sind krank, rund die Hälfte von ihnen sogar lebensbedrohlich.

Der kleine Victor (4) wurde geboren, als die Katastrophe schon mehr als 20 Jahre zurücklag. Doch seine Eltern waren der Strahlung ausgesetzt und in der Folge ist Victor schwer krank zur Welt gekommen. Er leidet an multiplen Knochenanomalien des Gesichtsschädels. Sein Unterkiefer ist verformt, der Gesichtsschädel unverhältnismäßig klein im Verhältnis zum Gehirn. Zudem fehlen ihm die Ohren und äußeren Gehörgänge.

Schon nach der Geburt machten die Ärzte Julia (32) klar, dass ihr Sohn zeitlebens ein Pflegefall sein wird. Er hat viele Einschränkungen und kann sich nicht so normal wie andere Kinder entwickeln. Dennoch möchte Julia ihrem Sohn so gut es geht, das Leben erleichtern. Dazu gehört auch, dass er sprechen lernen soll.

Bislang kann er nur wenige Laute von sich geben, da er durch die fehlenden äußeren Gehörgänge nichts hören kann. Dies kann durch ein Cochlea-Implantat behoben werden, das ihm dann auch ermöglicht, sprechen zu lernen.

Mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ konnten die Eltern ein Implantat kaufen, das inzwischen eingesetzt wurde. Für Victor bedeutet dies einen enormen Gewinn an Lebensqualität, denn durch intensives Training mit einem Logopäden kann er schon seine ersten Worte sagen. Für Julia ist das das schönste Geschenk.

„Ein Herz für Kinder“

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