Koma nach Hirntumor-OP

Viktoria aus Gwardeysk feierte im Kaliningrader Bezirkskinderkrankenhaus ihren 5. Geburtstag. Das sie noch lebte, grenzte an ein Wunder, denn sie lag ein halbes Jahr lang im Koma.

Im Herbst 2009 wurde bei ihr ein Hirntumor entdeckt – viel zu spät. Wochenlang litt sie unter Übelkeit. Doch statt nach der Ursache zu suchen, behandelten sie das Mädchen gegen eine Vergiftung.

Als dann plötzlich ihre Beine versagten, sie das Gleichgewicht verlor, wurde sie notfallmäßig in das Bezirkskrankenhaus Kaliningrad gebracht und von dort nach St. Petersburg überwiesen. Erst hier fanden die Ärzte den Tumor, der in Viktorias Kopf wucherte. In einer Not-Op entfernten die Ärzte das Geschwür. Wenige Tage später wurde das Mädchen mit einem normalen Linienflug wieder nach Kaliningrad geschickt. Eine offenbar höchst fahrlässige Entscheidung der Ärzte, denn während der Fluges verlor Viktoria das Bewusstsein, kam in einem komatösen Zustand in Kaliningrad an.

Dort verbrachte das Mädchen 4 Monate, dann wurde der Mutter angedeutet, sie solle die Tochter nach Hause nehmen. Olga wandte sich an verschiedene Kliniken Europas – bekam von allen eine Absage, da sie Patienten in einem Komazustand nicht aufnehmen.

Experten, die Viktorias Krankenunterlagen eingesehen hatten, äußerten den Verdacht, dass bei ihr der Shunt nicht richtig funktionierte. Ein kommunales Krankenhaus in Nowosibirsk erklärte sich bereit, den Shunt zu korrigieren und Viktoria wachte endlich aus dem Koma auf: Sie hat begann, selbstständig vom Löffel zu essen, sie hob und drehte den Kopf, aber all das machte sie noch nicht so richtig bewusst – sie befand sich lediglich im vegetativen Zustand.

Nachdem der Zustand des Mädchens sich gebessert hatte, erklärte sich die Klinik in der Stadt Meerbusch bereit, Vika für eine Rehabilitation und Kontrolle des Shunt-Systems aufzunehmen.

Die Kosten für die Behandlung konnten Mutter Olga und Vater Wladimir, der als Schulbusfahrer arbeitet, nicht allein bezahlen. „Ein Herz für Kinder“ und der Verein „Ein Recht auf Leben“ sagten Unterstützung zu, dennoch fehlten rund 10 000 Euro, um dem leidgeprüften Mädchen endlich eine qualifizierte Behandlung zu ermöglichen. Durch Ihre Spenden trugen Sie dazu bei, Viktorias Leidensweg endlich zu beenden.

„Ein Herz für Kinder“

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