Tumor in der Zunge bedroht Vika’s Leben

Am 06.Mai 2009 kam die kleine Viktoriia, liebevoll von ihrer Familie Vika genannt, auf die Welt. Ein Tag, auf den die ganze Familie schon sehnlichst gewartet hatte. Doch direkt nach der Geburt stellten die Ärzte eine schlimme Erkrankung fest: ein zystenartiges Lymphangiom.

Dies ist eine Tumorerkrankung der Lymphen. Bei Vika liegt dieser Tumor im Hals und lässt so keinen Platz mehr für ihre Zunge. An ihrem zweiten Lebenstag wurde sie in eine Kinderklinik gebracht, weil sie nicht gestillt werden konnte und große Schwierigkeiten beim Atmen hatte. Vika verbrachte 10 Tage im Krankenhaus. Sie wurde durch eine Sonde ernährt und eine Punktion des Lymphangioms wurde durchgeführt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus musste Vika’s Zustand durch einen Kiefer- und Gesichtschirurgen überwacht werden.

Als Vika 5 Monate alt war, wurde die erste Operation gemacht. Vier Tage lag sie auf der Intensivstation, musste künstlich beatmet werden, da sie nicht selbständig atmen konnte, ihre Zunge war nach der OP so stark angeschwollen und eine Bluttransfusion war notwendig. Gleich danach bekam die Kleine eine Lungenentzündung.

Mit einem Jahr und vier Monaten bekam sie ihre ersten Zähnchen, die ihre Zunge verletzten. Dadurch schwoll ihre Zunge so stark an, dass ihre Eltern sich an die städtische Kinderklinik wandten, wo Vika eine Zeit lang Tropfinfusionen bekam. Jedoch musste sie, nach der Verschlechterung ihres Zustandes, in die Pädiatrische Akademie überwiesen werden. Dort bekam sie weitere vier Tage Tropfinfusionen, weil sie weder essen noch trinken konnte. Durch ein MRT zeigte sich, dass der Tumor noch weiter gewachsen war und lebenswichtige Organe bedrohte.

Um ihr Leben zu retten, ist eine Operation dringend erforderlich, aber in Russland haben die Ärzte wenig Erfahrung mit Vika’s Erkrankung. Vika’s Eltern erfuhren von anderen Eltern, deren Kinder unter den gleichen Problemen litten, dass in Russland die Erfolgsrate bei der Entfernung von Lymphangiomen bei 12 Prozent liegt, während die Erfolgsrate in Deutschland ca. 80 Prozent beträgt.

Dies liegt daran, dass in Deutschland eine weitaus fortschrittlichere Methode praktiziert wird – unter Verwendung von Lasertechnik und einem neuen Präparat, das in Russland noch nicht zertifiziert ist.

Damit Viktoria bald wieder ein ganz normales, kleines und gesundes Mädchen sein kann, soll sie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein operiert werden. Die BILD Hilfsorganisation war gerne bereit einen Teil der Kosten zu übernehmen, damit es der kleinen Vika bald wieder besser geht.

„Ein Herz für Kinder“

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