Viktoriia kann ihre rechte Gesichtshälfte nicht bewegen

Die ganze Schwangerschaft über warteten Anastasia (26) und ihr Mann Leonid ungeduldig darauf endlich ihr erstes Kind in die Arme schließen zu können. Sie hofften so sehr bald eine vollständige kleine Familie sein zu können. Aber die Schwangerschaft verlief nicht ohne Komplikationen.

Anastasia verbrachte bis zu 5 Monate im Krankenhaus und dann war der langersehnte Tag endlich da. Doch der Tag, welcher der glücklichste in ihrem Leben hätte werden sollen, wurde einer der traurigsten. Die Geburt war sehr kompliziert, da die kleine Viktoria sehr groß und schwer war. Aber anstatt die Kleine per Kaiserschnitt zu holen, was für Mutter und Kind viel besser gewesen wäre, sagten sie zu Anastasia: „Du wirst das Kind normal zur Welt bringen!“.

Der Arzt war während der Geburt nicht anwesend, die Hebamme achtete nicht auf die Abfolge und Abstände der Wehen, sondern drückte einfach immer wieder auf Anastasias Bauch, damit das Kind kommt.

Als das kleine Köpfchen zu sehen war, zerrten und zogen sie an der kleinen Viktoria. Für Anastasia und Viktoria eine traumatisierende Erfahrung. Leonid und Anastasia hofften, dass nach diesen Strapazen alles gut sein würde und sie endlich ihr gesundes Töchterchen in die Arme schließen könnten

Als die beiden ihr Kind in den Armen hielten, fiel ihnen auf, dass die kleine Viktoria ein blaues Auge hatte. Später stellte sich dann heraus, dass bei der Geburt der rechte Gesichtsnerv von Viktoria beschädigt wurde und die Ursache für das blaue Auge das grobe Pressen der Hebamme auf den Bauch von Viktorias Mutter war.

Durch die Verletzung des Nervs kann sie ihre rechte Gesichtshälfte nicht mehr bewegen. Doch die russischen Ärzte wollen noch keine Operation durchführen, da der Schädel des Kindes noch nicht voll ausgebildet ist. Anastasia: „Aber wir können nicht weiter warten – die Zeit rennt und die Kleine leidet so sehr!“.

So wandte sich die junge Familie an das Franziskushospital in Aachen. Dr. Bahm erklärte sich bereit die Operation so schnell wie möglich durchzuführen, denn je schneller dies passiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Viktioria ohne bleibende Schäden weiter leben kann.

Doch für die Operation fehlt der Familie das Geld. Einen Teil konnten sie schon mit Hilfe von Freunden zusammen bekommen, doch es fehlt immer noch viel Geld.

Sie wandten sich an „Ein Herz für Kinder“: „Bitte helfen Sie unserer Kleinen!“. Und natürlich hilft die BILD-Hilfsorganisation da, wo Hilfe benötigt wird und stellt einen Teil der Operationskosten bereit, damit Viktoria und ihre Eltern sich bald nicht mehr an diese schlimme Geburt erinnern und Viktoria ihr Gesichtchen vollständig bewegen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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