Viktoria hat Augenkrebs

Oksana (21) und Alexandr (23) aus Weißrussland sind verzweifelt und am Boden zerstört. Ihre kleine Tochter Viktoria (2) leidet an einem großen Tumor an ihrem rechten Auge.

Erste Anzeichen gab es bei einer Routineuntersuchung, durch die der Arzt etwas Ungewöhnliches im Auge des Kindes entdeckte. Er schickte die Familie sofort zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus nach Minsk.

Hier wurde dann die Diagnose gestellt: Retinoblastom. Sofort musste sich die Kleine einer Chemotherapie unterziehen, mit der unterschwelligen Hoffnung, man könne so das rechte Auge retten. Nach dem ersten Block Chemotherapie sah es tatsächlich so aus, als ob das Auge gerettet werden könnte.

Doch nach dem zweiten Block die niederschmetternde Wahrheit. Die Augenentfernung rückte immer näher, doch Viktorias Eltern gaben nicht auf. Sie forschten nach Kliniken, die sich auf die Augenheilkunde spezialisiert haben. Sie wurden auch fündig: das Goldschleger Augeninstitut im Sheba Medical Center, Tel Aviv (Israel). Die Ärzte sagten den Eltern, dass eine 80 bis 90 prozentige Chance bestünde, den Krebs zu besiegen und dabei das Auge ihrer kleinen Tochter retten zu können.

Dank der Hilfe von vielen Menschen konnte die Familie schon eine kleine Summe zusammen, die eine erste Augen-OP mit anschließender Chemotherapie bei Vika ermöglichte.

Um das Leben und das Auge des kleinen Mädchens retten zu können, muss sie noch weitere drei Blöcke Chemotherapie und eine Operation durchstehen. Allerdings fehlt den Eltern für die Fortführung der Behandlung das Geld. Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen, um der Kleinen die Chance zu geben, die Welt mit beiden Augen zu entdecken.

„Ein Herz für Kinder“

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