Tomatis-Therapie hilft Vinzenz

Seit seinem 5. Lebensjahr leidet der kleine Vinzenz (6) an epileptischen Anfällen. Wenn die heftigen Attacken kommen, wird er am ganzen Körper steif. Mit Medikamenten konnte die Epilepsie inzwischen einigermaßen eingestellt werden.

Doch nicht nur die Medikamente sollen Vinzenz‘ Leiden lindern, sondern auch die Tomatis-Therapie.

Diese Klang- oder Musiktherapie hilft Kindern mit Gehör- und Wahrnehmungsstörungen, Sprach- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten.

Sie wurde von dem französischen Hals-Nasen-Ohrenarzt Prof. Dr. med. Alfred Tomatis entwickelt. Die Therapeuten setzen während der Therapie Musikstücke von Wolfgang Amadeus Mozart und die Stimme der Mutter des Patienten ein.

Diese Klänge werden von einem so genannten elektronischen Ohr gefiltert, so dass nur hohe Frequenzen übrig bleiben. Die so wahrgenommenen Laute, die der Wahrnehmung eines Embryos im Mutterleib ähneln, sollen auf die Patienten eine beruhigende Wirkung haben.

Da diese Therapie nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, half „Ein Herz für Kinder“ der Großfamilie aus Bayern mit acht Kindern, die einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb hat und durch die Wirtschaftskrise mit jedem Cent rechnen muss.

Die Eltern glücklich: „Der Weg hat sich gelohnt. Die Therapie war sehr erfolgreich und Vinzenz freute sich jedes Mal auf die Musik!“

„Ein Herz für Kinder“

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