Er kämpft seit zwei Jahren gegen den Krebs

Vladyslav (3) kennt bislang nur ein Leben in der Klinik, umgeben von Ärzten und Krankenschwester. Wie ein normales Kind aufwachsen zu können ist ihm durch eine schwere Krebserkrankung nicht vergönnt.

Kurz vor seinem ersten Geburtstag fanden die Ärzte bei einer Untersuchung bei dem Jungen aus der Ukraine einen riesigen Hirntumor! Die Eltern bemerkten die Krankheit, weil Vladyslav mit seiner rechten Hand nicht mehr richtig greifen konnte und er auch zusehends an Appetit verlor. In Kiew schließlich fanden die Ärzte die Ursache der Symptome – für die Eltern ein riesiger Schock!!

Noch schlimmer aber war es für die Eltern, dass ihnen die Ärzte wenig Hoffnung machten, dass Vladyslav gerettet werden kann. In der Ukraine fehlt es an modernen neurochirurgischen Geräten, so können die Therapien nicht nach modernstem Standard durchgeführt werden und sind somit wenig erfolgversprechend.

Verzweifelt suchten die Eltern deshalb in der ganzen Welt nach Hilfe für ihren Jungen. Am Universitätsklinikum Bonn schließlich fanden sie Spezialisten, die sich bereit erklärten, Vladyslav zu operieren. Inzwischen wurde der Junge bereits fünf Mal operiert – doch der Tumor wächst immer weiter. Grund: Er kann aufgrund seiner Lage nicht komplett entfernt werden.

Bislang konnten die Eltern durch die Unterstützung vieler Spender die Behandlungen bezahlen. Doch leider ist ein weitere Eingriff mit anschließender Chemotherapie nötig. Da die Eltern durch alle Behandlungen zuvor am Ende ihrer finanzielle Möglichkeiten sind, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, zu helfen.

Inzwischen wurde Vladyslav operiert, die Ärzte sind mit dem bisherigen postoperativen Verlauf sehr zufrieden. Sie hoffen, dass dies die letzte notwendige Operation waren, deren Ergebnis nun durch die Chemotherapie abgesichert werden soll.

„Ein Herz für Kinder“

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