Slawa betet, dass er den Krebs besiegen kann

Elena (38) ist tief verzweifelt und verbittert zugleich. Ihr Sohn Vyacheslav (4) – liebevoll Slawa genannt – leidet an Krebs. Einem Neuroblastom im fortgeschrittenen Stadium. Doch diese Diagnose konnte erst in Israel gestellt werden. In der Ukraine und in Russland waren die Ärzte trotz vieler Untersuchungen nicht in der Lage, die Ursache für die Leiden des Jungen zu finden.

Nicht nur das viel wertvolle Zeit im Kampf gegen den Krebs verloren gegangen ist. Die Ärzte wollten in ihrer Ratlosigkeit sogar eine Niere entfernen – ein völlig unnötiger Eingriff!

Elena: „Wir Eltern schämen uns für die Medizin in unserem Land, wir sind tief verbittert. Alles, was wir seit Oktober 2009 durchmachen mussten, gleicht einem Albtraum. Statt dass Slawa geholfen wurde, ging es unserem Sohn schlechter von Tag zu Tag, er hatte andauernd Fieber.“

Zahlreiche verschiedene Medikamente wurden ausprobiert. Doch der Junge schrie weiter vor Schmerzen, rief nach Hilfe.

Die Mutter: „Ein Kind, das erst 4 Jahre alt ist, flehte uns um Hilfe an! Wir riefen die Ambulanz an, aber alles was man uns vorschlagen konnte, war Slawa ins Krankenhaus zu bringen und ihm eine weitere Dosis Schmerzmittel zu injizieren.“

Seit November 2009 konnte der schwer kranke Junge nicht mehr ohne Schmerzmittel leben – ohne jedoch die Ursache seiner Leiden zu finden.

Weil es keine wirkliche Hilfe gab, wandten sie die Eltern an das Tel Aviv Medical Center, wo Slawa Anfang des Jahres aufgenommen wurde. Um den Aufenthalt in Israel zu finanzieren, verkauften Mutter und Oma alles, was sie hatten. Sie wollten keine Zeit verlieren und so schnell wie möglich nach Tel Aviv fahren.

Durch eine Computertomografie wurde festgestellt, das Slawa Krebs hat – im vierten Stadium. Elena: „Es war ein harter Schlag für uns.“ Wie kommt das, dass man bei so vielen Untersuchungen zuvor nichts feststellen konnte? – fragte sich die Mutter verzweifelt.

Die Ärzte in Israel fanden heraus, dass in der Bauchhöhle ein riesiger Tumor wucherte – wie er von den russischen Kollegen übersehen werden konnte, bleibt ihnen ein Rätsel.

Die Mutter rückblickend: „Hätten wir uns für die Operation in Moskau entschieden, hätten wir unser Kind verloren. Gott sei Dank, haben wir es anders überlegt.“

In Israel unterzog sich Slawa einer Chemotherapie in 11 Blöcken. Anschließend wurde der Tumor entfernt. Den Eltern war das Geld für die teure, lebensrettenden Behandlung in Israel ausgegangen. Deshalb baten Sie dringend um Unterstützung.

„Ein Herz für Kinder“ sagte Hilfe zu. Die Mutter: „Unser Kleiner träumt davon, wieder nach Hause zu kommen und mit seinen Geschwistern zu spielen, wie er es vor der Krankheit machte. SLAWA FLEHTE GOTT UM HILFE AN. ER BETETE WIE EIN ERWACHSENER. WIR HOFFEN, DASS GOTT UND DIE MENSCHEN AUF IHN HÖREN.“

„Ein Herz für Kinder“

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