Kölnerin baut Waisenhaus in Afrika

Sie sind doch Kinder …

Wie die Zwillinge Pierre und Pierrette (2). Ihre Mutter starb an Aids. Vater unbekannt. Ein Zuhause haben sie nicht. Nur widerwillig haben Nachbarn sie versorgt.

Kein Einzelfall in Burkina Faso (Westafrika). Hier liegt die Kindersterblichkeitsrate bei 90 Prozent. Die Kölnerin Simone Kriener will hier helfen.

„Die Dorfbewohner waren froh, als meine Freundin die Kinder in ihr Waisenhaus holte,“ erzählt sie. „Weil Burkina Faso zu den drei ärmsten Ländern der Welt gehört, ist jedes hungrige Kind eine enorme Mehrbelastung.“

Doch seit knapp einem halben Jahr gibt es Hoffnung für die obdachlosen Kinder von Koudougou. Simone Kriener und ihre Brieffreundin Laurentine Yaméogo eröffneten im Juli ein privates Waisenhaus.

Unterstützt wurden sie von Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“. Simone Kriener: „Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre das Projekt gescheitert.“

Jetzt leben im angemieteten Haus schon 20 Kinder, im Alter von 6 Monaten bis 8 Jahren. Zudem wurden 7 Arbeitsplätze geschaffen. Rund 1000 Euro kostet das Waisenhaus pro Monat. Doch die Hilfe geht weiter. „In den nächsten Monaten wird ein neues Haus für rund 50 Kinder gebaut.“

„Die Bonner Firma Solarworld schenkt uns eine Solaranlage,“ berichtet Simone Kriener. „Das erste Jahr ist finanziert, trotzdem suchen wir noch Unterstützung und Sponsoren, damit die Kinder dauerhaft eine Zukunft haben.“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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