Hilfe für Wasserkopf-Kinder

Jahrelang wurde in Rumänien über die Krankheit nicht gesprochen. Kinder, die mit einem Wasserkopf geboren wurden, wurden einfach in Heimen weggesperrt bis sie irgendwann starben. Ein grausamer, langsamer, qualvoller Tod.

Der Verein „Hilfe für Wasserkopf Kinder in Rumänien“ (HWKR) beschließt etwas gegen die unfassbaren Leiden der Kinder zu tun. Adriana Tontsch, erste Vorsitzende des Vereins, konnte nicht verstehen, warum man die Kinder sterben lässt, obwohl es Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Denn durch ein kleines Ventil, das operativ eingesetzt werden muss, kann die angestaute Hirnflüssigkeit ablaufen. Früh und rechtzeitig operiert haben die Kinder eine gute Chance, sich normal zu entwickeln, nicht operierte Kinder dagegen leiden unfassbare Schmerzen und sind zum Tode verurteilt.

Allerdings werden viele Ärzte in Rumänien nur gegen entsprechendes Geld tätig. HWKR allerdings hat in Rumänien einen Arzt gefunden, der die Operationen kostenlos durchführt. Was er allerdings braucht, sind die Shunts, die rund 300 Euro kosten.

HWKR bittet „Ein Herz für Kinder“ um Unterstützung bei der Anschaffung der Ventile. Die BILD-Hilfsorganisation stellt die notwenigen Mittel bereit und so konnten rund 80 Kinder in Rumänien operiert werden, denen dadurch unnötiges Leiden erspart wurde und die die Chance haben, sich ohne großes Handicap zu entwickeln.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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