BILD rettet den todkranken Jungen aus Haiti

Port-au-Prince – Zwei Fotos, derselbe Junge: Widnand, zehn Jahre alt, Mitte Januar auf einer Cholera-Station in Haiti. Nackt, auf einer Pappe liegend, kämpft er um sein Leben.

Widnand, ein paar Tage später. Er sitzt im Ein Herz für Kinder-Hubschrauber, gesund und gut erholt, kurz bevor er in sein Dorf zurückgeflogen wird.

Eine Geschichte mit Happy End – und ein schönes Beispiel dafür, wie schnell und unbürokratisch „Ein Herz für Kinder“ hilft.

Wir, die BILD-Reporter, fanden Widnand in einer kargen Krankenstation in Pestel, abgelegen im Westen von Haiti. Der überforderte Dorf-Mediziner ohne Ausrüstung, ohne Erfahrung schenkte dem Jungen kaum Aufmerksamkeit, zu viele Cholera-Patienten hatte er in den Tagen zuvor verloren.

Widnand, ebenfalls an Cholera erkrankt, wurde mit Infusionen vollgepumpt, bis seine Organe fast versagten.

Niemand achtete darauf, dass das Kind fast 72 Stunden lang nichts mehr ausschied, der Bauch sich blähte. Widnands Dickdarm konnte die Flüssigkeit nicht mehr verarbeiteten.

Mit dem Team von „Heli Aviation“ flogen wir den Jungen ins nächste Krankenhaus, wo er endlich die richtigen Medikamente bekam.

48 Stunden später ging es Widnand so gut, dass er aufstehen konnte. Vier Tage nach seinem Beinahe-Kollaps durfte er zurück in sein Dorf.

„Er hat Glück gehabt“, sagte uns Dr. Roland Desire zum Abschied. „Glück, dass es Menschen gibt, die so schnell helfen.“

„Ein Herz für Kinder“

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