Der schwere Leidensweg der kleinen Wiktoria

Die kleine Wiktoria ist erst 3 Jahre alt und musste in ihrem kurzen Leben schon so viel Leid ertragen. Das kleine Mädchen hat Krebs. Doch in ihrer Heimat Ukraine mangelt es an medizinischem Know-How und Fachwissen der Ärzte.

Diese gingen davon aus, dass Wiktoria an einem Retinoblastom (Augenkrebs) leidet und entfernten daraufhin ihr rechtes Auge. Eine fatale Fehlentscheidung, wie sich später herausstellt. Des Weiteren wurde im Anschluss keine Chemotherapie durchgeführt, die dringend notwendig gewesen wäre, um den Krebs endgültig zu besiegen.

Einige Zeit später bildete sich ein riesiger Tumor im Gesicht des kleinen Mädchens. Daraufhin änderten die ukrainischen Ärzte ihre Diagnose und schließen nun auf ein Neuroblastom. Es ist daher offensichtlich, dass Wiktorias Auge wohl ganz umsonst entfernt wurde.

Wegen des unendlichen Leidens ihrer geliebten Tochter, sowie der Fassungslosigkeit durch die fatalen Fehldiagnosen, haben die Eltern das Vertrauen in die ukrainische Medizin komplett verloren. Mutter Alla (33) möchte mit ihrer Tochter nun nach Deutschland kommen, um hier eine genaue Diagnostik mit anschließender Behandlung durchführen zu lassen.

Doch Wiktorias Familie ist arm. Die Eltern sind Vollwaisen, das heißt, es gibt keine Familie oder Verwandte, die die junge Familie unterstützen können. Mutter Alla ist in Mutterschaftsurlaub, um sich voll und ganz um ihr krankes Kind zu kümmern und der Vater von Wiktoria hält seine Familie, in der von Arbeitslosigkeit geprägten ländlichen Heimat, mit Gelegenheitsjobs über Wasser.

In ihrer Not wandte sich die Familie an „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation unterstützt die Behandlung der kleinen Wiktoria in Deutschland und hofft, dass das kleine Mädchen wieder ganz gesund wird. Nach all dem Leid hat es Wiktoria so sehr verdient.

„Ein Herz für Kinder“

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