Kids müssen endlich nicht mehr auf kaltem Beton spielen

Die 1917 gegründete Wladimir-Filatow-Schule in Leipzig ist ein Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte. Etwa 100 Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren, die neben ihrer eingeschränkten bis nicht vorhandenen Sehfähigkeit nicht selten auch an Behinderungen wie Autismus leiden, besuchen die Schule, die ein überregionales Einzugsgebiet hat und deshalb auch Internatsplätze anbietet.

Das große Problem der Schule war der Außenbereich. An den Spielgeräten, Rutsche, Schaukel und co., hatte der Zahn der Zeit so sehr genagt, dass die Sicherheit der Kinder beim Benutzen der Geräte nicht mehr gewährleistet war. So blieb den Kindern nichts anderes übrig, als beim Malen mit Straßenmalkreide auf blankem Beton sehnsuchtsvoll zum abgesperrten Spielplatz zu blicken und in Erinnerungen zu schwelgen.

Diesen Zustand konnte und wollte sich der Förderverein für Blinde und Sehbehinderte Leipzig e.V. nicht länger mit angucken. Ein neuer Spielplatz musste her. Schnell war ein tolles Konzept gefunden, um den Schülerinnen und Schülern endlich wieder eine Möglichkeit zum Spielen und Toben einzuräumen. Nun musste nur noch die Finanzierung sichergestellt werden. Diverse Unterstützer sagten Hilfe zu und auch die Kinder selbst nahmen das Heft beziehungsweise die Beine in die Hand: beim Spendenlauf auf dem Sportplatz, beim Kuchenbasar und bei Spielzeugauktionen sammelten sie für ihren neuen Spielplatz.

Doch das gesammelte Geld reichte noch nicht, um die Kosten des Projektes gedeckt zu haben. Deshalb wandten sich die Schüler Dominik und Dominik an „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation sagte daraufhin schnell Unterstützung zu und übernahm die Kosten für Spielgeräte.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
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IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH