Xenias Herz war zu schwach

Drama um die kleine Xenia: Alles begann, als das Baby geboren wurde. Ihre Mutter Jekaterina (17) bemerkte etwas beunruhigendes bei ihrer kleinen neugeborenen Tochter, doch niemand nahm sie ernst.

„Ich stellte eine sehr starke Kurzatmigkeit bei ihr fest, sagt dies der Krankenschwester. Aber sie reagierte nicht auf meine Worte, sie meinte nur das alles gut sei.“

Als Xenia zwei Monate alt war und ihre Mutter mit ihr zu der Kinderärztin ging, hörte die Ärztin Geräusche im Herzchen von Xenia. Die junge Mutter wurde weiter zu einem Kardiologen geschickt, der schickte sie weiter nach Irkutsk zu noch mehr Untersuchungen. „Nach der Ankunft in Irkutsk untersuchten die Ärzte meine Tochter. Sie sagten mir nichts und entließen uns nach Hause. Später erfuhr ich, dass sie uns zum Sterben nach Hause geschickt haben!“

Auf Grund ihres geschwächten Körpers erkrankte die kleine Xenia zusätzlich noch an einer Lungenentzündung und wurde ins Krankenhaus in der Stadt Bratsk eingeliefert, wo sie auf der Intensivstation lag und mit dem Tod rang.

Ihre Mutter ließ Xenia auf der Intensivstation taufen und bat darum auf die Station zu dürfen, damit das kleine Mädchen wusste, dass ihre Mutter sie liebt und sie nicht verlassen würde.

Weil die Mutter in Russland keine Hilfe bekam, wandte sie sich an den Verein „Ein Recht auf Leben“. Zusammen mit „ein Herz für Kinder“ wollte die Organisation in letzter Sekunde das Leben des Babys retten. In der Ruhruniversität in Bochum standen die Ärzte bereit, um Xenia zu operieren. Sie sollte mit einem Ambulanzflug nach Deutschland gebracht werden, aber leider kam jede Hilfe zu spät.

Die Ärzte kämpften und kämpften, doch am Ende war ihr kleines Herz zu schwach und sie schloss für immer ihre Augen auf der Intensivstation.

„Ein Herz für Kinder“

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