Chemo soll Yahir (4) retten

Im September 2009 begann die Leidensgeschichte von Yahir (4) aus Jaen. Seine Mutter Vanessa (23) bemerkte, dass die Lymphknoten ihres Sohnes geschwollene waren. Außerdem hatte er immer wieder hohes Fieber und fing an zu hinken.

Alle Symptome führte sie auf eine Erkältung zurück, an der er zu dieser Zeit litt. Dennoch, um sicher zu gehen, brachte sie ihren Sohn zu einem Kinderarzt, der eine Blutuntersuchung veranlasste. Wenig später überbrachte er der jungen Mutter eine schreckliche Diagnose: Blutkrebs.

Vanessa: „Ich war vollkommen verzweifelt und wusste nicht was ich tun sollte. Ich hatte Angst, dass jeder Tag der letzte Tag sein könnte, an dem ich meinen Sohn lebend sehe.“

Da Yahir in seinem Heimatort nicht behandelt werden konnte, machte sich Vanessa mit ihrem Mann Hernaldo (35) auf die Suche nach einem Krankenhaus, in dem Yahir behandelt werden kann.

Inzwischen hatte sich der Zustand des Jungen dramatisch verschlechtert. Er konnte nicht mehr gehen und stehen, alle Lymphknoten im Körper waren geschwollen. Er hatte Hämatome, musste sich ständig übergeben.

Vanessa: „In Lima fand ich endlich eine Ärztin, die mir Hoffnung machte. Sie sagte, dass er mit einer Chemotherapie geheilt werden kann. Ich klammerte mich an diese kleine Hoffnung und brachte ihn nach Lima.“

Umgehend wurde in Lima eine Behandlung eingeleitet. Die Krankenhauskosten werden von der Krankenkasse bezahlt, nicht aber die Kosten für die Untersuchungen und die Chemotherapie-Medikamente. Da das Einkommen des Vaters gerade reicht, um den Lebensunterhalt der Familie zu bezahlen, halt „Ein Herz für Kinder“ und sorgte dafür, dass Yahir die rettenden Chemotherapie-Medikamente bekommt.

Die Phasen der Behandlung sind für den kleinen Jungen besonders schlimm. Vanessa: „Er möchte nicht mehr ins Krankenhaus, weil er weiß, was ihn da erwartet. Er bittet mich, ihn zu beschützen, dass man ihm keine Spritze mehr gibt, nach jeder Chemo fällt er in ein Loch.“ Die Mutter versucht, ihren Kleinen so gut wie möglich zu trösten, hilft ihm durchzuhalten.

Vanessa: „Ich möchte nur das mein Sohn gesund wird, dafür würde ich mein Leben geben. Es gibt keinen größeren Schmerz als mit ansehen zu müssen, wie das Leben langsam erlischt, Sein Leben hängt von der Chemotherapie ab.“

„Ein Herz für Kinder“

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