Sie kämpft seit sechs Jahren gegen den Krebs

Ihren kahlen Kopf verdeckt Yanina (17) mit einem bunten Kopftuch. Sie lächelt und blickt positiv in die Zukunft, obwohl sie seit sechs Jahren gegen eine heimtückische Krebserkrankung kämpft.

2006 wendete sich für die junge Frau das Leben dramatisch. Plötzlich klagte sie immer wieder über Übelkeit und Schwäche. Sie konnte nicht mehr in die Schule gehen, weil sie keine Kraft mehr hatte. Nach mehreren Untersuchungen im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte ein Hodgkin Lymphom im 3. Stadium. Sofort wurde sie mit einer Chemotherapie behandelt, die gute Erfolge zeigte. Der Krebs konnte zurück gedrängt werden und Yana – so wird sie liebevoll von ihren Eltern genannt – wieder zu Schule gehen.

Alle hofften, das Schlimmste sei überstanden, doch 2009 kehrte die Krankheit mit voller Wucht zurück.

Wieder begannen die Strapazen der Chemotherapie – doch alle Versuche an unterschiedlichen Kliniken in der Ukraine schlugen fehl. Die Ärzte konnten keine Remission erreichen und waren am Ende ihrer Möglichkeiten.

Larissa und Andrii (45) wollten aber nichts unversucht lassen, um das Leben ihres einzigen Kindes zu retten. Sie liehen sie Geld und flogen mit ihrer Tochter nach Israel. Als Yana am Assuta Medical Center ankam, wog sie nur noch 37 Kilogramm. Der Krebs und damit verbundene dramatische Fieberattacken mit extremem Flüssigkeitsverlust hatten sie an das Ende ihrer Kräfte gebracht.

Mit einer neuartigen Chemotherapie unternahmen die Ärzte einen erneuten Versuch, die Krebszellen in Yanas Körper zu vernichten. Plötzlich war nach all den Jahren des verzweifelten Kampfes wieder Hoffnung da, denn die Therapie zeigte gute Erfolge. Die Ärzte erreichten eine Remission – bis heute konnten keine neuen Krebszellen nachgewiesen werden.

Um die vollständige Genesung nicht zu gefährden, ist nun ein neuer Chemotherapie-Block erforderlich, den die Eltern allerdings nicht mehr bezahlen können. Alle Behandlungen zuvor haben die finanziellen Möglichkeiten der Eltern erschöpft, zumal nur Larissa Arbeit hat, von deren Gehalt der Lebensunterhalt gerade so gesichert werden kann.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich sofort bereit, Yana zu unterstützen, sodass nun auf jeden Fall erst mal die Weiterführung der Therapie gesichert ist.

„Ein Herz für Kinder“

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