Vier Herzfehler schwächen das Mädchen

Schon seit 11 Jahren leidet Julia an den Symptomen eines angeborenen Herzfehlers. Nach mehreren erfolglosen Operationen soll ihr nun endlich geholfen werden.

Bei der Aufnahme in der Klinik von Minsk im Jahr 2001 war das Mädchen aus Weißrussland gerade mal drei Jahre alt. Sie klagte über Abgeschlagenheit und Luftnot. Bei genaueren Untersuchungen stellten die Ärzte schließlich fest, das Yulia seit ihrer Geburt an einem angeborenen Herzfehler, genauer einer Fallotschen Tetralogie leidet. Das sind gleich vier schwere Herzfehler auf einmal, die unbehandelt schnell zum Tod führen können. 

Sofort wurde in Weißrussland eine Operation durchgeführt. Jedoch brachte diese, und eine weitere 2 Jahre später, nicht den gewünschten Erfolg. Das Herz konnte nicht gesund gemacht werden.

Zur großen Bestürzung ihrer Mutter Natalia (37) zeigte sich schnell, dass die Operation keine Besserung nach sich zog, sondern zusätzlich noch eine Stenose der linken Herzarterie verursachte.

Diese Verengung musste so schnell wie möglich aufgelöst werden, doch die Familie hatte das Vertrauen in die Ärzte von Minsk verloren und wandte sich deshalb an eine Klinik in Vilnius (Litauen), wo Yulias Behandlung weitergeführt wurde.

Die Familie musste die Kosten für die Operation selbst tragen. Alles, was die Eltern besaßen, nahmen sie zusammen, um Yulia die OP zu ermöglichen. Zusätzlich baten sie Freunde und Bekannte und schließlich konnte die benötigte Geldsumme aufgebracht werden.

Doch am Ende wartete wiederholt Verzweiflung. Die Operation war nicht erfolgreich, es wurde keine Besserung Yulias gesundheitlicher Lage erzielt.

Sieben Jahre sind seitdem vergangen, Yulia braucht immer noch dringend Hilfe, denn ihr Zustand verschlechtert sich mehr und mehr. In letzter Verzweiflung wandten sich die Eltern an Herzspezialisten vom Uniklinikum Leipzig, die sich bereit erklärten, das kranke Mädchen zu behandeln.

Die finanziellen Mittel der Familie sind jedoch nach den Anstrengungen der letzten Jahre komplett erschöpft. So sind sie nicht in der Lage, den Aufenthalt in Deutschland zu bezahlen.

Deshalb erklärte sich „Ein Herz Für Kinder“ bereit, sich an der Finanzierung der Operation zu beteiligen, damit Yulia endlich die Chance bekommt, wieder ganz gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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