Zackerys Herz war zu schwach

Diana aus der philippinischen Stadt Cebu wurde schon während der Schwangerschaft darauf vorbereitet, dass die Nieren ihres kleines Sohnes Zackery (4 Monate) nicht richtig arbeiten.

Nach der Geburt dann der noch größere Schock: Bei genaueren Untersuchungen stellten die Ärzte zudem fest, dass das Baby auch noch an einem schweren Herzfehler leidet – einer sogenannten Fallot’schen Tetralogie.

Was ist eine Fallot-Tetralogie?

Die Fallot-Tetralogie (auch Fallot’sche Tetralogie) ist eine angeborene Herzfehlbildung, die etwa 10 Prozent der angeborenen Herzfehler ausmacht. Sie besteht aus vier Komponenten (daher Tetralogie): einer Pulmonalstenose, einem Ventrikelseptumdefekt, einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie einer nachfolgenden Rechtsherzhypertrophie.

Die auch im Deutschen bei Medizinern gebräuchliche Abkürzung ToF leitet sich aus dem Englischen Tetralogy of Fallot ab.

Eine Besonderheit der Fallot-Tetralogie sind hypoxämische Anfälle. Bei einem solchen Anfall werden die Kinder unruhig und ängstlich, die Herzfrequenz steigt auf Werte zwischen 140 bis 160 Schläge/Minute. Die Kinder können grau-blass-blau erscheinen und das Bewusstsein ist getrübt, bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Auch Zackerys Zustand war mehr als besorgniserregend, er musste dringend operiert werden. Da der Mutter das Geld für die Behandlung ihres Sohnes fehlte, half „Ein Herz für Kinder“. Nach der Operation kam es leider zu schwerwiegenden Komplikationen, die die Ärzte nicht mehr in den Griff bekamen. Das Baby starb in den Armen seiner Mutter.

„Ein Herz für Kinder“

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