Zubaidas letzte Chance

Im Dezember 2003 lernte „Ein Herz für Kinder“ Zubaida aus Kabul kennen. Die 12-Jährige litt an schwerer Leukämie. Lebenserwartung ohne Behandlung: noch ein halbes Jahr. In Afghanistan gab es keine medizinische Hilfe für das Mädchen.

Also wurde sie zuerst im deutschen ISAF-Hospital in Kabul untersucht und anschließend nach Deutschland gebracht. Hier sollten die Ärzte der Berliner Charité ihr Leben retten, mit einer kostspieligen Knochenmark-Transplantation. Als Spenderin kam ihre drei Jahre jüngere, aber gesunde Schwester Farchonda in Frage.

Video: Zubaida

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Während der langwierigen Therapie kümmerte sich eine deutsche Pflegefamilie um die beiden jungen Mädchen. Ein Herz für Kinder“ finanzierte die Behandlung von Zubaida.

Anfang 2004 wurde die Operation erfolgreich durchgeführt und Zubaida konnte als restlos geheiltes und glückliches Mädchen in ihre Heimat zurückkehren.

Zubaida trat in der ZDF-Gala „Ein Herz für Kinder“ im Dezember 2005 auf. Seit 2006 geht sie auf die Durani-Mädchenschule in Kabul, wo sie sogar Deutsch lernt.

„Ein Herz für Kinder“

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