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Medizinische Geräte für Klinik in Marokko

Hilfe für herzkranke Kinder

Das Kinderherz-Zentrum in Marokko wurde mit neuen Geräten ausgestattet: Schwerkranke Kinder können nun operiert werden

Täglich sterben in Marokko neun Kinder an verschiedenen Herzerkrankungen. Es fehlt vor allem an Medikamenten. Aber auch die Operationen sind teuer und können von den meisten Familien, die sehr arm sind, nicht bezahlt werden.

Der Verein „Association Bonnes Oeuvres du Coeur“ will dagegen etwas tun. In Casablanca arbeitet die Association mit einer Kinderherzklinik zusammen. Kranke Kinder werden hier mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgt und operiert.

Jede Herz-OP kostet rund 5000 Euro. Hilfe bekommen die einheimischen Mediziner von Spezialisten des Deutschen Herzzentrums Berlin, die bei schwierigen Operationen unterstützend zur Seite stehen.

Die Kosten für Verbandmaterial, Medikamente und Personal werden ausschließlich durch Spenden gedeckt, denn von staatlicher Seite gibt es keine finanzielle Unterstützung.

Damit die todkranken Kinder in der Klinik behandelt werden können, braucht die Klinik dringend medizinische Geräte.

„Ein Herz für Kinder“ hilft: Anfang des Jahres wurde das Herzzentrum mit einem Ultraschallgerät, einem Anästhesiegerät, OP-Lampen, einem Belastungs-EKG, einem Infusionsgerät, OP-Tischen, einem EKG-Monitor und einer Herz-Lungen-Maschine ausgestattet.

Damit ist gewährleistet, dass herzkranke Kinder in Casablanca behandelt werden können. Kinder aus ärmsten Bevölkerungsschichten und aus ländlichen Gebieten, wo die ärztliche Versorgung katastrophal ist, werden kostenlos operiert.

2010 besuchte Andreas Wiese im Rahmen seiner Aktion „Road to South Africa“ das Kinder-Spital.

Sein Fazit: „In dem seit 1,5 Jahren existierenden Klinikum werden zur Zeit ca. 30-45 herzkranke Kinder bis 18 Jahre pro Monat operiert. Dank der Spenden von Ein Herz für Kinder konnten diverse technische Geräte angeschafft werden, die zur Diagnose und Heilung eingesetzt werden. Die Berichte von Dr.Ejjennane waren sehr ergreifend und auch der Rundgang durch das Krankenhaus bot uns einige hochinteressante und bewegende Eindrücke. Wir haben sogar die Chirurgie besichtigen können und die Zimmer, in denen die frisch operierten Kinder sich von der OP erholen und wieder aufgepäppelt werden. Teilweise waren hinter den Kabeln und Schläuchen kaum Kinder zu erkennen, die jüngsten sind nur ca. 4 Wochen alt. Die Bilder waren für uns natürlich sehr bewegend, aber die Klinik machte optisch und technisch einen sehr guten Eindruck.“

Hier hilft
„Ein Herz für Kinder“

Die Idee

1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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