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Ilham (9) aus Marokko

Warten auf zwei Wunder

Ilham (9), ein kleines Mädchen aus Marokko, träumt davon, das erste Mal in ihrem Leben ganz gesund zu sein. Sie leidet an der aggressiven, lebensbedrohenden Form der Thalassämie. Die Wunder, auf die sie hofft und um die sie betet: Genug Geldspenden und ein geeigneter Stammzellenspender.

In ihrem Körper zerfallen an jedem Tag zigtausender roter Blutkörperchen, die ihr Knochenmark nur verstümmelt bilden kann.

Die Ärzte bemühen sich, mit regelmäßigen Bluttransfusionen die Sauerstoffversorgung ihres Körpers aufrecht zu erhalten. Besonders dramatisch: Das Eisen der absterbenden Blutkörperchen droht ständig Ilhams kleinen Körper zu vergiften.

Die Thalassämie, die erblich ist und auch Mittelmeerannämie genannt wird, hemmt zudem ihre Entwicklung und besonders ihr Größenwachstum. Trotz allem ist Ilham ein fröhliches und wissbegieriges Kind.

Auf Initiative der „Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V .“ aus dem württembergischen Waiblingen wurde Ilham zur Untersuchung aus Marokko in eine Spezialklinik nach Idar-Oberstein geholt.

Jürgen M. Beith, Präsident des Vereins, der sie dort besucht hat: „Sie hat ständig gefragt, wie französische Wörter auf deutsch heißen und hat sie sehr geschickt nachgesprochen. Über zwei gespendete Plüschtiere und einen Zeichenblock mit Malstiften hat sie sich nicht nur einfach gefreut, sondern sie hat sichtlich gestrahlt.“

Besonders froh sind Ärzte und Ilhams Mama über das Ergebnis der mehrtägigen Untersuchungen: Ilham ist transplantationsfähig. Stammzellen oder Knochenmark eines geeigneten Spenders können sie gesund machen.

Das allein aber reicht nicht. Ilham braucht auch Ihre Hilfe. Denn nur wenn die Behandlungskosten von 150 000 Euro gedeckt sind, kann das tapfere Mädchen, das auf das Wunder ihrer Heilung hofft, gerettet werden.

Die Mama fleht: „Bitte, bitte, helfen Sie, damit Ilham ein neues Leben bekommen und gesund werden kann!“

Wunder gibt es immer wieder.

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