Ali bei Anschlag schwer verletzt

Das Leben von Ali (13) aus dem Irak ist geprägt von schlimmen Schicksalsschlägen. 2008 wurde er bei einem Anschlag von einem Kriegsfahrzeug überrollt. Dabei wurde sein rechtes Bein so massiv zertrümmert, dass es direkt unterhalb der Hüfte amputiert werden musste. Außerdem war sein Becken gebrochen und seine Blase komplett zerstört.

Da er in seiner Heimat nur notfallmäßig versorgt werden konnte, holte der Verein „Luftbrücke Irak – Osnabrück e.V.“ den Jungen nach Deutschland zur Weiterbehandlung.

Im Universitätsklinikum Eppendorf konnte die Spezialistin Dr. Fisch aus Alis Mundschleimhaut eine neue Blase formen. Außerdem wurde das tapfere Kind mit einer Beinprothese versorgt, sodass er wieder zurück in den Irak gebracht konnte.

In der Zwischenzeit hat sich Alis Zustand allerdings wieder dramatisch verschlechtert. Er liegt in einem Krankenhaus in Basra, weil seine Blase nicht mehr arbeitet. Ein Katheter musste direkt an den Harnleiter angeschlossen werden. Aufgrund dieser Komplikationen drohen die Nieren nun zu versagen.

Ali musste dringend nach Deutschland zur erneuten Behandlung gebracht werden, denn seine Situation ist lebensbedrohlich. „Ein Herz für Kinder“ reagierte sofort und stellte die nötigen Gelder bereit. In Deutschland soll Ali gleichzeitig auch mit einer neuen Beinprothese versorgt werden, da er gewachsen ist und die alte Prothese nicht mehr passt.

Alle Helfer hoffen nun, dass es den Spezialisten in Hamburg erneut gelingt, das Leben von Ali zu retten.

„Ein Herz für Kinder“

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