Russische Ärzte nahmen Epilepsie nicht ernst

Alina (2) aus Russland leidet an schwerer Epilepsie. Nach der Geburt sah zunächst einmal alles normal aus, jedoch schon kurze Zeit später bemerkte Viktoria (24) bei ihrer Tochter Zuckungen und vermehrtes Weinen.

Bei einer ersten Untersuchung sagten die russischen Ärzte, dass es sich um Blähungen handeln würde. Die Mutter wurde mit den Worten nach Hause geschickt, sie solle sich nicht so viele Sorgen machen, es würde schon vorbei gehen. Viktoria rückblickend: „Die Ärzte nahmen die Symptome nicht ernst.“

Alina wäre das fast zum Verhängnis geworden, denn wenige Tage später erlitt sie einen so schlimmen Anfall, sodass sie bewusstlos wurde und reanimiert werden musste.

Im Krankenhaus stellten die Ärzte dann endlich fest, woran das kleine Mädchen leidet. Alina bekam verschieden Medikamente verordnet, trotzdem ist sie bis heute nicht anfallsfrei. Im Gegenteil: Die Krankheit schreitet voran, Alina hat zwischen 30 – 50 Anfälle im Monat.

Bei jedem Anfall sterben Teile des Gehirns ab. Die Mutter fürchtet, dass irgendwann Schädigungen auftreten, die irreversibel sind.

Da es in Russland keine adäquaten Behandlungsmöglichkeiten gibt, hat sich Viktoria an die Spezialisten des Krankenhauses Mara in Bielefeld gewandt. Durch spezielle Untersuchungen könnte das anfallsauslösende Gehirnareal gesucht und operativ entfernt werden.

Die Mutter: „Die OP gibt unserer über alles geliebten und lang erwarteten Tochter die Chance, dass sie laufen lernen, sprechen lernen und ein normales Leben führen kann.“

„Ein Herz für Kinder“ sagt einen Großteil der benötigten Behandlungsgelder zu, da die Familie niemals in der Lage gewesen wäre, ihrer Tochter die OP in Deutschland zu ermöglichen. Für die Familie ist das das schönste Geschenk, denn jetzt endlich haben sie die Hoffnung, dass Alina wieder gesund werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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