Rettet mein rechtes Auge

Biruktawit (17) aus Äthiopien möchte so gerne ein normales Leben führen, wie die anderen Mädchen in ihrem Alter auch. Doch dem Mädchen ist dies nicht möglich.

Es fing alles mit Kopfschmerzen an. Am Anfang dachte Biruktawit nur, dass es irgendwann schon weggehen würden. Doch als die Schmerzen immer schlimmer und unerträglicher wurden, ließ sie sich in einem Krankenhaus untersuchen. Sie blieb drei Monate dort, denn die Ärzte stellten einen großen, bösartigen Tumor in ihrer rechten Augenhöhle fest, welcher operiert werden musste. Sie wurde auf eine Warteliste für diese OP gesetzt, der Eingriff immer weiter verschoben.

Anfang Oktober 2010 verschlimmerte sich ihr Zustand bereits dermaßen, dass sie auf dem linken Auge erblindete.

Der Termin zu der dringend benötigten Operation wurde allerdings immer wieder seitens des Krankenhauses verschoben, da in kurzer Folge vier Patienten, mit der gleichen Diagnose wie Biruktawit, durch den Eingriff verstorben waren. Bei solch komplizierten Operationen ist die Überlebenschance in Äthiopien sehr gering.

Aufgrund dieser Vorfälle wurde Biruktawit Anfang November, ohne weitere medizinische Versorgung, aus dem Krankenhaus entlassen.

Ihre Tante: „Biruktawit sitzt seit ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus in einer Kirche und wartet mehr oder weniger auf ein Wunder!“

Sie braucht dringend eine Operation, die aber nicht in Äthiopien durchgeführt werden kann. Im Universitätsklinikum Frankfurt bekommt der tapfere Teenager Hilfe. Doch für diese OP hat die Familie kein Geld.

Ohne eine Operation wird sie aber vermutlich vollkommen erblinden und dann an den Folgen des Tumors sterben. Damit es nicht so weit kommt und Biruktawit bald ein normaleres Leben führen kann, steht ihr „Ein Herz für Kinder“ zur Seite und übernimmt einen Teil der Kosten.

 

„Ein Herz für Kinder“

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