Ein kleines Baby-Herz war in großer Not

Eine Woche vor der Geburt erfuhren Bogumil und Anna Maria (27), dass ihre kleine, so freudig erwartete Tochter mit einem Herzfehler zur Welt kommen würde. Zunächst beruhigte der Arzt die jungen Eltern, sagte es würde nicht so ernst sein. Doch alles kam anders.

Nach genaueren Untersuchungen im Krankenhaus von Krakau (Polen) stellten die Ärzte fest, dass die kleine Hannia unter einer Linksherzhypoplasie leidet – einem der schwersten Herzfehler.

Gleich nach der Geburt wurde das Baby auf die Intensivstation verlegt, wo es zwei Monate lang ums Überleben kämpfte und zwei schwere Operationen überstehen musste.

Anna Maria: „Jetzt ist Hannia drei Monate alt und entwickelt sich gut. Sie lächelt und gluckst vor Freude.“

Aber sie läuft immer noch blau an, weil ihre Sauerstoffsättigung gerade mal bei 55 Prozent liegt. Normal wären 99 Prozent. Damit Hannia sich normal entwickeln kann, brauchte sie eine dritte Operation, die in Polen aufgrund der langen Warteliste aber erst in einigen Jahren hätte durchgeführt werden können.

Die Eltern hatten Angst, dass sich der Zustand ihres geliebten Kindes weiter verschlechtern könnte, deshalb suchten sie Hilfe bei einem der besten Herzspezialisten Deutschlands. Prof. Malec vom Uniklinikum München hatte sich bereit erklärt, Hannia zu operieren .

Anna Maria: „Als Eltern ist es unser größter Wunsch, die besten Bedingungen zu gewährleisten, um das Leben unserer Tochter zu retten und eine weitere Entwicklung zu sichern.“

Allerdings kostete die Operation in München rund 20 000 Euro, die die Eltern allein nicht aufbringen konnten. Mit Hilfe der polnischen Stiftung Cor Invantis konnten bereits Spenden gesammelt werden und auch „Ein Herz für Kinder“ half. Inzwischen ist Hannia operiert und hat nun die Chance auf ein normales Leben.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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