Deutsche Ärzte kämpfen um das Leben von Ivan

Seine Augenlider sind weggeschmort, der Mund steht offen, weil die vernarbte Haut das Gesicht spannt. Trotzdem versucht Ivan (7) aus Weißrussland zu lächeln. Die Ärzte im Leipziger Krankenhaus St. Georg kämpfen um jeden Zentimeter seiner verbrannten Haut.

Der Junge wurde bei einem Feuer im Februar in seiner Heimat so schwer verletzt. Er lebte mit seinen Eltern und der kleinen Schwester Dascha (5) im weißrussischen Ort Gommel. Ein Stück Glut aus dem Heizofen setzte das Haus in Brand. Die Eltern waren auf der Arbeit, Nachbarn versuchten die Kinder durch ein Fenster ins Freie zu holen. Bei Ivan sind 50 Prozent des Körpers verbrannt. Seine Schwester starb in den Flammen.

Ivan ist bedeckt mit Geschwülsten und Narben. Er kann seine Augen nicht mehr schließen, nicht richtig essen. Als ihn die Ärzte in Weißrussland aufgaben, verständigte eine Zimmernachbarin von Ivan Verwandte in Deutschland. Sofort ließ das Klinikum St. Georg den Kleinen einfliegen. Doch Ivan muss voraussichtlich zehnmal operiert werden.

BILD hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“ beteiligt sich an den OP-Kosten, damit der Junge eine Chance hat. Chefarzt Dr. Thomas Raff: „Wir beginnen heute zu operieren, versuchen zuerst die linke Hand und das rechte Auge zu retten.“

„Ein Herz für Kinder“

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