Kleiner Jaroslav brauchte Hilfe

Jaroslav kam am 16.09.2010 in Russland zur Welt, zunächst schien alles ganz normal. Jaroslavs Eltern Yulia (23) und Denis waren überglücklich über den kleinen Sonnenschein in ihrem Leben. Doch Yulia bemerkte schon im Kreißsaal, dass ihr kleiner Sohn sich von anderen Kindern unterschied. Er weinte überhaupt nicht.

Zwei Stunden blieben der kleinen Familie, bevor die Ärzte den kleinen Jaroslav zu Untersuchungen abholten. Er musste auf die Intensivstation gebracht werden. Yulia: „Nach einiger Zeit betraten wir die Intensivstation und wir sahen, dass unser Kind blau-grünlich aussah. Er war angeschwollen wie ein Ball.“

Die Krankenschwester teilte den geschockten Eltern mit, dass ihr Sohn künstlich beatmet werden muss, denn während der Geburt wickelte sich offenbar die Nabelschur um den Hals des Babys. Die Mutter: „Ich sah, dass mein Sohn blau wurde und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Mein Herz stand mir still! Später trugen die Ärzte mein Kind wieder fort. Der Arzt sagte, dass sie alles Mögliche taten. Dieser Satz schockierte mich!

Bei den Untersuchungen stellten die Ärzte fest, dass Jaroslav mit einem Herzfehler geboren wurde. Da die Ärzte vor Ort aber keinerlei Erfahrung mit Operationen am offenen Herzen hatten, wurde er nach Samara verlegt um hier bereits am sechsten Tag, nach seiner Geburt, operiert zu werden.

Die schreckliche Diagnose: Defekt der Kammerscheidewand, defekt der Vorhofscheidewand, Hypoplasie des Lungenarterienstammes und des Lungenarterienastes. Die Hälfte seines kleinen Herzens ist kaputt.

Nach der OP konnten Yulia und ihr Mann den kleinen Jaroslav erstmal wieder mit nach Hause nehmen, doch sie wissen beide, dass er dringend noch eine Operation benötigt: „In Samara konnten die Ärzte den Blutkreislauf teilen, aber Jaroslav braucht dringend eine Hauptkorrektur des Herzens!“

Da die russischen Ärzte solch eine Operation nicht durchführen können, wurde Jaroslav im Deutschen Herzzentrum Berlin behandelt werden. Die Kosten dafür konnte die Familie selber nicht tragen, deshalb wandte sich Yulia an „Ein Herz für Kinder“: „Wir haben nichts, um es zu verkaufen, wir haben keine Wohnung.“ Die BILD-Hilfsorganisation sagte sofort Unterstützung zu, damit Jaroslav in Deutschland behandelt werden kann.

 

„Ein Herz für Kinder“

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