Keishlet kann wieder lachen

„Ohne ihre Hilfe, wäre unsere Tochter nicht gesund geworden“. Voller Glück und Dankbarkeit schreiben die Eltern der kleinen Keishlet Noon (2) an „Ein Herz für Kinder“. Das Mädchen von den Philippinen litt an gleich vier schweren Herzfehler – einer sogenannten Fallotschen Tetralogie.

Was ist eine Fallot-Tetralogie?

Die Fallot-Tetralogie ist eine angeborene Herzfehlbildung, die etwa 10 Prozent der angeborenen Herzfehler ausmacht. Sie besteht aus vier Komponenten (daher Tetralogie): einer Pulmonalstenose, einem Ventrikelseptumdefekt, einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie einer nachfolgenden Rechtsherzhypertrophie.

Die auch im Deutschen bei Medizinern gebräuchliche Abkürzung ToF leitet sich aus dem Englischen Tetralogy of Fallot ab.

Eine Besonderheit der Fallot-Tetralogie sind hypoxämische Anfälle. Bei einem solchen Anfall werden die Kinder unruhig und ängstlich, die Herzfrequenz steigt auf Werte zwischen 140 bis 160 Schläge/Minute. Die Kinder können grau-blass-blau erscheinen und das Bewusstsein ist getrübt, bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Kinder, die schnell und frühzeitig operiert werden, können sich normal entwickeln und im Erwachsenenalter eine normale körperliche Belastbarkeit und gute Lebensqualität erreichen. Das wünschten sich auch die Eltern von Keishlet. Doch sie hatten kein Geld, um die lebensrettende Operation zu bezahlen, denn sie verfügen im Monat nur über rund 130 Euro – das Geld reicht gerade, um den Lebensunterhalt zu sichern.

In dieser Notlage erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ sofort bereit, die Behandlungskosten für Keishlet am Philippinen Heart Center bei Dr. Reganion komplett zu übernehmen. Der Eingriff verlief zur vollsten Zufriedenheit der Ärzte. Wenn die Wunden verheilt sind und Keishlet zu Kräften gekommen ist, kann sie ein ganz normales Leben ohne Einschränkungen führen.

„Ein Herz für Kinder“

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