Tomatis-Therapie hilft Matilda

Matilda (8) ist eigentlich ein aufgewecktes Kind. Doch in der Schule fiel den Lehrern immer mehr auf, dass sie schlecht hören kann. Sie fragte ihre Lehrerin mehrfach nach den Aufgabenstellungen, weil sie diese nicht verstanden hatte.

Ärzte untersuchten das Mädchen aus Berlin, konnten aber keine Schwerhörigkeit diagnostizieren. Sie stellten fest, dass Matilda Störgeräusche nicht wegfiltern und sich Gehörtes nur schlecht merken und abrufen kann.

Um ihre Wahrnehmung zu verbessern, empfahlen die Ärzte eine Tomatis-Therapie.

Diese Klang- oder Musiktherapie hilft Kindern mit Gehör- und Wahrnehmungsstörungen, Sprach- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten.

Sie wurde von dem französischen Hals-Nasen-Ohrenarzt Prof. Dr. med. Alfred Tomatis entwickelt. Die Therapeuten setzen während der Therapie Musikstücke von Wolfgang Amadeus Mozart und die Stimme der Mutter des Patienten ein.

Diese Klänge werden von einem so genannten elektronischen Ohr gefiltert, so dass nur hohe Frequenzen übrig bleiben. Die so wahrgenommenen Laute, die der Wahrnehmung eines Embryos im Mutterleib ähneln, sollen auf die Patienten eine beruhigende Wirkung haben.

Da diese Therapie nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, half „Ein Herz für Kinder“ der Familie. Matilda hat den ersten Therapieblock bereits im Sommer beendet. Erste Fortschritte sind bemerkbar.

„Ein Herz für Kinder“

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