Osteosarkom in der linken Hüfte

Sie ist ein junges, hübsches Mädchen, das in der Blüte des Lebens steht. Während ihre Freunde schon Pläne für die Zukunft schmieden, überlegen, was sie nach der Schule machen, muss Tatjana (15) gegen den Krebs kämpfen, der sich in ihrer linken Hüfte angesiedelt hat.

Im Klinikum in Jekaterinenburg, wo Tatjana zunächst behandelt worden ist, sahen die Ärzte als einzige Möglichkeit zur Rettung des Teenagers die Amputation des Beins. Doch ihre Eltern wollten sich damit nicht abfinden, einer Amputation nur dann zustimmen, wenn gar keine andere Möglichkeit mehr besteht.

Weltweit suchten sie nach Spezialisten, tauschten sich mit Ärzten in Israel und Deutschland aus. Schließlich bekamen sie den Hinweis, dass es eine Alternative gibt. Es besteht die Möglichkeit der operativen Entfernung des Tumors. Anschließend könnte Tatjana mit einer Endoprothese versorgt werden. Diese Behandlung kann am Institut für Kinderonkologie und Hämatologie in Moskau durchgeführt werden und wird von der Krankenkasse bezahlt.

Allerdings muss Tatjana zuvor mit einer speziellen Chemotherapie behandelt werden, um den Tumor vor der OP zu verkleinern. Da es das spezielle Chemotherapie-Medikament in Russland nicht gibt, wandte sich der Verein „Ein Recht auf Leben“ an die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“. Beide Organisationen erklärten sich bereit, die Kosten für das Medikament zu übernehmen, damit Tatjana so schnell wie möglich weiter behandelt und gesund gemacht werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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